Die neuen zukünftigen Elterntiere, die „Hockenhull wirral white“, sind jetzt vier Monate alt. Im kommenden Frühjahr werden sie mit den Cröllwitzer Puten und Ronquières Puten verpaart.  

Die Paarung aus dem Frühjahr – Hybridhahn mit Rasseputenhennen – ist nicht erfolgreich. Aus der ersten Brut mit 60 Eiern schlüpfen nur 18 Küken. Die 60 Eier der zweiten Brut sind nicht befruchtet. Die 18 Tiere werden jetzt auf dem Hof eines Landwirts gemästet. 

Die Verhaltensbeobachtungen sind für dieses Jahr abgeschlossen und werden jetzt statistisch ausgewertet. Erste Eindrücke sind: Die Kükengruppen reagierten eher uninteressiert und verhalten auf die Tests „unbekannte Menschen“ und „unbekannte Objekte“. Im Test „neuer Raum und neues Objekt“ haben die Küken aus der Ammenaufzucht die Tendenz, aktiver zu sein. Beim „Schreckstarre-Test“ (Tonic-Immobility-Test) waren bisher keine nennenswerten Unterschiede zwischen den ammenaufgezogenen und handaufgezogenen Gruppen zu sehen. Nicht eindeutig sind die ersten Beobachtungen der Konfrontationstests, bei denen bekannte und unbekannte Küken aufeinandertreffen.

Die ammengeführten Küken haben einen klaren Tagesrhythmus, im Gegensatz zu den handaufgezogenen Küken. Sie synchronisieren das Futter-Trink-Verhalten. Es gibt auch geregelte Schlaf-, Wach- und Aktivitätsphasen.

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