Im Dezember 2017 hatte das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) Bio-Geflügelhalter zur Präsentation einer Wirtschaftlichkeitsberechnung eingeladen. Annette Alpers, Geflügelfachberaterin beim Öko-Anbauverband Naturland, stellt die Ergebnisse der Geflügel-BZA vor.

Am Ende der Veranstaltung diskutieren die Teilnehmer unbeantwortete Fragen der Geflügelhaltung. Die Landwirtin Christine Bremer beschrieb ihre Überlegungen, ein aktuelles Problem der Putenmast lösen zu wollen. Es würde, so Christine Bremer, für Bio-Landwirte seit Jahren immer schwieriger, geeignete Putenküken für die extensive Haltung und für die Direktvermarktung zu bekommen. Die beschaffbaren Hybriden seien zu empfindlich für die extensive Haltung. Außerdem würden sie zu schwer für die Vermarktung als ganzes Tier werden. Küken von langsam wachsenden Rassen, die im Ökolandbau verwendet würden, würden jedoch nur an Vertragsmäster abgegeben.

Ihre Idee: Bio-Landwirte müssen die Putenzucht wieder selbst in die Hand nehmen und eine kleine, robuste Pute züchten.

Auf einer KÖN-Veranstaltung in Twistringen stellte Annette Alpers, Expertin für ökologische Mastgeflügelhaltung, die Geflügel-BZA vor. Im Anschluss diskutiert die Gruppe über die Notwendigkeit einer bäuerlichen Putenzucht.

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