Die Zuchtgruppen werden zusammengestellt. Dazu werden auf einer hofnahen Weidefläche vier überdachte und mit Windschutzwänden geschützte Zuchtabteile aufgebaut. In jedem Zuchtabteil werden ein bis zwei Hähne alter Rassen und vier bis fünf Mastputenhennen untergebracht.

Die Zuchtgruppenabteile sind mit mechanischen Fallnestern ausgestattet. Das ermöglicht, die Eier den einzelnen Hennen zuzuordnen. Die eingesammelten Eier werden entsprechend gekennzeichnet.

Neben den Mastputenhennen sind in den Zuchtabteilen auch die Rasseputenhennen untergebracht. Im weiteren Verlauf des Projektes sollen sie die Aufgabe der Ammen übernehmen. Ziel ist es zu erkennen, ob von Ammen aufgezogene Puten fitter, robuster und weniger ängstlich sind als von Hand aufgezogene Putenküken. Die Verhaltensversuche wird die Tierärztliche Hochschule Hannover durchführen.

Vor der Zusammenstellung der Zuchtgruppen werden alle Tiere einzeln gewogen und markiert.

Dr. Jürgen Güntherschulze wählt für jede Zuchtgruppe die passenden Hennen und Hähne aus.

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