Die zweite Gruppe Küken schlüpft Ende Juni 2019. Auch hier liegt die Befruchtungsquote wie im ersten Schlupf bei rund 70 Prozent. Die Schlupfquote ist mit 86 Prozent etwas besser als die des ersten Schlupfes.

Die beiden Putenkükengruppen werden aufgezogen und sollen im August an die Geflügelmäster abgegeben werden.

In der Elterntierherde wird eine Mycoplasmeninfektion festgestellt. Mycoplasmen sind ein Ausschlusskriterium für die Zucht. Die Erreger sind hoch ansteckend und werden über die Eier auf die Küken übertragen. Möglicherweise wurden die Puten durch Wildvögel infiziert.

Die Mycoplasmeninfektion verursacht hohe Kükenverluste. Aus dem ersten Schlupf sterben 40 Prozent der Küken während der Aufzuchtphase. Viele Küken haben schnupfenähnliche Symptome und Augenentzündungen. Die zweite Kükengruppe hat deutlich weniger Symptome. Die Tierverluste in der Aufzuchtphase sind geringer.

Diese Mycoplasmeninfektion beendet die Kreuzungsversuche 2019. Im Sommer werden alle Elterntiere geschlachtet. Die Küken sollen wie vorgesehen gemästet und geschlachtet werden.

Die Robustputenküken sind nicht einheitlich gefärbt. Es gibt reinweiße Küken und mehr oder minder dunkle Küken.

Christine Bremer und Dr. Jürgen Güntherschulze sehen sich die Robustküken an. Viele von ihnen haben schnupfenähnliche Symptome.

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