Die rund 200 Kreuzungsküken der kleinwüchsigen Mastputenhennen und Rassehähne werden im August 2019 auf einem Betrieb an der Grenze Nordrheinwestfalen zu Niedersachsen gemästet. Weil die mycoplasmeninfzierten Tiere für andere Geflügelarten hoch ansteckend sind, kann nur ein Betrieb, der bisher kein Geflügel hielt, diese infizierten Tiere mästen.

Um die Kreuzungsversuche im kommenden Jahr fortführen zu können, werden im Herbst 2019 neue Rassetiere von Hobbyzüchtern gekauft. Sie werden wie bisher vor dem Kauf auf Mycoplasmen untersucht. Dann kommen sie in Quarantäne. Anschließend werden sie noch einmal untersucht und gegen Mycoplasmen geimpft. Dafür widmete die Tierarztpraxis einen Impfstoff für Hühnern auf Puten um.

Die Suche nach kleinwüchsigen Mastputenhennen ist schwierig, weil die Zuchtunternehmen keine Tiere zur Verfügung stellen wollen. Es gibt weltweit vier große Zuchtunternehmen, die international tätig sind und entsprechende Linien im Programm haben.

Die Robustputenküken gehen an einen Betrieb in Nordrhein-Westfalen. Er mästet sie bis zur 22. Lebenswoche. Dann werden sie geschlachtet.

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